Rückblick: Vernissage “An Inner Place”
Es war ein besonderer Abend.
Im Zentrum der Ausstellung stand eine neue Werkserie mit dem Titel „An Inner Place“. Die Arbeiten zeigen stille Porträts von Menschen, die in intensiven oder schwierigen Momenten ihre innere Ruhe bewahren – Momente, in denen andere vielleicht flüchten würden.
Mich hat interessiert, warum Menschen bewusst in die Kälte gehen und was sie daraus für sich gewinnen. Deshalb habe ich sie gefragt.Ich sprach mit Menschen, die das ganze Jahr über im Bodensee baden – zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter. Ihre Antworten wurden als Zitate Teil der Ausstellung.
„Was mir das Baden im kalten Wasser über mich selbst gezeigt hat, ist vor allem eines: Ich habe die Kontrolle über meinen Geist.“
– Christine
Neben diesen Stimmen zeige ich auch Arbeiten von ruhigen, atmosphärischen Winterorten am See – Orte der Stille, der Weite und besonderer Lichtstimmungen.
Rund 50 Besucherinnen und Besucher kamen, und der Abend war für mich sehr bewegend.
Neben den schönen Gesprächen war ein weiteres Highlight das Handpan-Konzert, das ich selbst gegeben habe. Die ruhigen, schwebenden Klänge erfüllten den Raum auf eine Weise, die wunderbar zur Stimmung der Ausstellung passte.
Eine Besucherin schrieb mir später diese Zeilen, die mich sehr berührt haben:
„Inspiriert von dieser wundervollen Ausstellung, den einstimmenden Klängen, den Erkenntnissen, dem ‚stillenden Wissensdurst‘ und vor allem den interessanten und netten Menschen, die ich hier heute Abend getroffen habe, gehe ich beglückt nach Hause. Danke.“
– Gundula
Solche Rückmeldungen zeigen mir, dass Kunst manchmal genau das schaffen kann, was ich mir wünsche: einen Raum für Begegnung, Austausch und innere Resonanz.
Mein besonderer Dank gilt der VHS Konstanz und Frank Weigl, die dieses Projekt ermöglicht haben. Ebenso ein herzliches Dankeschön an Lisa, die mich bei der Umsetzung begleitet hat.
Und natürlich allen Menschen, die ihre Gedanken, ihre Stimmen und ihre Zeit mit mir geteilt haben.
Sie alle sind Teil dieses „An Inner Place“ geworden.
Die Ausstellung kann noch bis zum 1.05.2026 besucht werden. Mehr Infos hier.